Künstliche Intelligenz made in Osnabrück

iuk-Technologieforum trifft ins Schwarze

Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz findet nur im Silikon Valley statt? Weit gefehlt. Gerade unsere Region ist vorne mit dabei, wenn es um dieses Teilgebiet der Informatik geht. Das wurde auf dem diesjährigen iuk-Technologieforum in der Q1-Unternehmenszentrale deutlich.

Handys mit Gesichtserkennung, digitale Sprachassistenten, selbstparkende Autos – künstliche Intelligenz begegnet uns im Alltag bereits an vielen Stellen. Die sogenannten KI beschäftigt sich mit maschinellem Lernen und der Automatisierung intelligenten Verhaltens. Experten sind sich einig, dass Künstliche Intelligenz unsere Zukunft in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft maßgeblich beeinflussen wird.

Osnabrück: Das niedersächsische Silicon Valley

Osnabrück nimmt für Frederick Beckmann bereits aus wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Sicht eine nationale Vorreiterrolle Sachen KI ein. Das machte der Geschäftsführer der Q1 Energie AG in seiner Begrüßung zum iuk-Technologieforum deutlich. Bürgermeisterin Eva-Maria Westermann sieht die Region Osnabrück sogar als Hotspot für Künstliche Intelligenz in Niedersachsen. In ihrem Grußwort sagte sie: „KI ist aus der Region Osnabrück nicht mehr wegzudenken.“

Das zeigte auch Prof. Dr. Oliver Thomas in seinem Vortrag. Der Wissenschaftler leitet die Gruppe „Smart Enterprise Engeneering“ im neuen DFKI-Labor (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) in Osnabrück. In seiner Präsentation über die Arbeit der Gruppe machte er deutlich, welche Chancen sich dem Mittelstand durch Digitalisierung und KI eröffnen. Eine große Aufgabe sei allerdings derzeit noch, das Thema KI zu entmystifizieren.

„Künstliche Intelligenz ist wie eine Pralinenschachtel“

Maschinen, die von alleine Bilder verbessern oder bei der Einrichtung des perfekten Arbeitsplatzes helfen. Bei der SALT AND PEPPER Software GmbH & Co. KG ist das bereits Realität. Das Unternehmen arbeitet schon seit Jahren mit Künstlicher Intelligenz. In seinem Vortrag zeigte Dr. Nils Haldenwang, wie Maschinen lernen und in welchen Bereichen das Osnabrücker Unternehmen das so genannte Machine Learning einsetzt. Darüber hinaus erklärte er mit einem Augenzwinkern, dass KI auch immer etwas mit Ausprobieren zu tun hat: „Künstliche Intelligenz ist wie eine Pralinenschachtel. Man weiß nie, was man kriegt.“

Rund 220 Mitglieder und Gäste kamen zu den Vorträgen und der anschließenden Netzwerk-Veranstaltung in die Q1-Unternehmenszentrale am Osnabrücker Hafen. „Das iuk-Technologieforum hat gezeigt: KI stößt bei unseren Mitgliedern und weiteren interessierten Menschen unserer Region auf reges Interesse“, sagte iuk-Vorstandsvorsitzender Axel Balzer. „Wir freuen uns sehr über die gelungene Veranstaltung und dass wir mit dem Thema voll ins Schwarze getroffen haben.“

 

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Das iuk-Netzwerk trifft den Bedarf des Mittelstandes – 100 Teilnehmer beim Praxisforum Digitalisierung

Der Verein iuk Unternehmensnetzwerk Osnabrück e.V. hat als Branchenverband für die regionale IT-Wirtschaft am 14. März gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WIGOS GmbH das Praxisforum Digitalisierung durchgeführt. Für 100 Geschäftsführer und IT-Leiter aus dem regionalen Mittelstand bot sich damit eine Plattform, um in Anwendervorträgen die Erfahrungen aus erster Hand zu erleben und sich in Barcamp-Workshops über eigene Digitalstrategien und IT-Trends auszutauschen.

„Die große Nachfrage zu der Veranstaltung zeigt, dass wir mit unserem praxisorientierten Format den Nerv des Mittelstandes getroffen haben“ meint Ralf Hohoff, IT-Leiter der Leiber GmbH und fachlicher Organisator des Praxisforums innerhalb des iuk-Netzwerkes. Die aktuellen Entwicklungen wie z.B. künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen wurden vorrangig aus der Perspektive von laufenden Projekten in den Branchen wie Stahlverarbeitung, Logistik, Möbelindustrie oder Lebensmittel dargestellt. Außerdem ging es auch um die Optimierungsmöglichkeiten in Marketing und Vertrieb durch die Digitalisierung. Aufgrund des großen Erfolges der Veranstaltung gibt es zur Zeit Überlegungen, das Format in regelmäßigen Abständen anzubieten.

 

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Mitarbeiter-Fortbildung

Auf der letzten Sitzung des Kompetenzkreises „Marketing, E-Commerce“ am 26.4.18 wurden Konzepte zum Thema „Fortbildung von Mitarbeitern“ diskutiert und ausgetauscht. Den Auftakt bildete Emily Feldscher, PCO, mit einem Impulsvortrag zu ganzheitlichen Ansätzen bei der Mitarbeiterentwicklung.

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Staatssekretär Stefan Muhle

Seit dem 15.1.2018 ist Stefan Muhle Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. Sein Aufgabengebiet umfasst auch die Digitalisierung in Niedersachsen. Stefan Muhle war von 2011 bis 2017 Erster Kreisrat im Landkreis Osnabrück.

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Niedersächsischer Wirtschaftspreis

Niedersächsischer Wirtschaftspreis für Mittelstand und Handwerk wird 2017 neu vergeben – Themenschwerpunkt: Digitalisierung

Das Thema Digitalisierung steht im Mittelpunkt des diesjährigen Wettbewerbs um den Niedersächsischen Wirtschaftspreis für Mittelstand und Handwerk. Gesucht werden in diesem Jahr Betriebe, die Digitalisierungsprojekte erfolgreich umgesetzt haben, digitale Neuerungen eingeführt haben und dabei ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen erfolgreich mitgenommen haben. Kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern sowie Handwerksbetriebe können sich für den Niedersächsischen Wirtschaftspreis bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. Juni 2017.

Weitere Infos unter

http://www.mw.niedersachsen.de/aktuelles/veranstaltungen/jetzt-bewerben-niedersaechsischer-wirtschaftspreis-fuer-mittelstand-und-handwerk-wird-2017-neu-vergeben–themenschwerpunkt-digitalisierung-152851.html

 

 

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Symbic GmbH auf IT&MEDIA FUTUREcongress. Freikarten verfügbar.

Wir freuen uns, dass wir auf die Messe IT&MEDIA FUTUREcongress in Bielefeld hinweisen und kostenlose Eintrittskarten zur Verfügung stellen können.

Wir sind am 22. September 2016 auf der Messe vertreten und stellen unser Hardware- und Software-Angebot „Displicity“ für interaktives und nicht-interaktives Digital Signage vor. Auf unserem Messestand präsentieren wir Anwendungsbeispiele für dynamische Produktkataloge, interaktive Konfigurator-Anwendungen sowie Informationssysteme für Handel und Industrie 4.0.

Weitere Informationen zur Messe finden Sie unter www.bielefeld.itandmedia.de.

Wenn Sie Interesse an einem Messebesuch haben, stellen wir Ihnen gerne Freikarten zur Verfügung. Bitte melden Sie sich dazu bei per E-Mail unter office@symbic.de.

Bei Interesse an unseren Lösungen, zum Beispiel für Ihre eigene Präsentation auf Messen oder Ausstellungen, freuen wir uns natürlich auch, wenn Sie uns abseits der Messe ansprechen:

Symbic GmbH
Albert-Einstein-Str. 1
49076 Osnabrück

www.symbic.de
office@symbic.de

Tel. 0541/50799710
Fax 0541/50799719

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innovate! Awards – Jetzt bewerben

Der Bewerbungszeitraum der innovate! beginnt am 01. August und endet am 30. September. Bewerben können sich Studenten, Gründer und Unternehmen aus ganz Deutschland.

Die innovate!-Awards werden in diesem Jahr in den Kategorien „Campus“ und „Company“ vergeben. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden die Bewerbungen von einem hochkarätig besetzten Kuratorium bewertet. Die besten drei Bewerber stellen ihre Produkte live dem innovate! Publikum vor.

Der „Campus“-Award richtet sich an Studenten und junge Gründer mit Ideen und Projekten mit Marktpotenzial.
Der „Company-Award“ richtet sich an Unternehmen mit bereits marktreifen Produkten. Die IHK in Osnabrück übernimmt die Patenschaft des neuen „Company“-Awards.

Die Sieger der Awards erwartet ein attraktives Preisgeld von 1000€ und Kontakt mit Entscheidungsträgern und Investoren der Branche. Die innovate! war schon oft „Sprungbrett“ für weitere Erfolge, was auch die Geschichten unserer bisherigen Sieger zeigen.

Zur Bewerbung geht es hier.

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Neue EU-Datenschutzgrundverordnung

Nach über 4 Jahren ist die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO,  Verordnung EU 2016/679) im April verabschiedet und Ende Mai 2016 in Kraft getreten. Nach einer Übergangszeit von 2 Jahren erlangt die DSGVO Ende Mai 2018 Gültigkeit und löst von da an alle nationalen Datenschutzgesetze ab, die auf der alten EU-Datenschutzrichtlinie von 1995 (Richtlinie 95/46/EG) beruhen. Im Gegensatz zu einer Richtlinie, die in ein nationales Gesetz umgesetzt werden muss, ist die DSGVO eine Rechtsvorschrift, die unmittelbar für alle EU-Mitgliedsstaaten gleichermaßen gilt. Sie gilt außer für den Bereich Strafverfolgung für öffentliche und nicht-öffentliche Stellen (Unternehmen).

Viele Bestimmungen aus dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) finden sich in der DSGVO wieder, vielfach aber in geänderter oder ergänzter Form. Einen guten Überblick verschafft eine Broschüre der Bundesbeauftragten für Datenschutz mit Gesetzestext und Kommentar (http://www.bfdi.bund.de;
Downloadlink der Broschüre Info6: http://www.bfdi.bund.de/SharedDocs/Publikationen/Infobroschueren/INFO6.pdf?__blob=publicationFile&v=14).

In diesem Beitrag ist es nicht möglich, auf alle Änderungen und Ergänzungen einzugehen. Daher werde ich nur einige Punkte betrachtet:

Einheitlicher Datenschutz: Die DSGVO gilt unmittelbar für alle EU-Mitgliedstaaten. Dies ist ein großer Fortschritt, da dadurch Datenschutzschlupflöcher wie z. B. zurzeit Irland verhindert werden. Allerdings gibt es auch 50 Öffnungsklauseln, wo die Mitgliedsstatten nationale Regelungen schaffen können (u. a. Datenschutzschutzbeauftragter, Beschäftigungsdatenschutz). Die zuständigen deutschen Ministerien haben bereits angekündigt, noch in diesem Jahr ein DSGVO-Ergänzungsgesetz zu entwerfen. Dort werden sich vermutlich die bisherigen Bestimmungen des BDSG zum Datenschutzbeauftragten im Ergänzungsgesetz wiederfinden.
Recht auf Vergessen: Wer möchte, dass persönliche Daten gelöscht werden, muss dieses Recht auf Vergessen gegenüber Google, Facebook u.a. durchsetzen können. Der Datenverarbeiter muss die Löschanfrage auch an Dritte weiterleiten, an die er Daten weitergegeben hatte.
Recht auf Datenportabilität: Wer einen Anbieter wechseln möchte, hat das Recht, persönliche Daten mitzunehmen. Anbieter müssen die Nutzerdaten auf Anfrage auf elektronischem Weg und in einem allgemein nutzbaren Format kostenfrei und schnell aushändigen.
Informierte Einwilligung als Eckpfeiler: Nutzerinnen und Nutzer müssen bewusst einer Datenverarbeitung zustimmen oder sie ablehnen können. Die Verordnung stellt nun klar, dass es keine vermutete Einwilligung geben und es nicht die Aufgabe der Nutzerinnen und Nutzer sein kann, voreingestellte Haken aus Kästchen zu entfernen. Jede Zustimmung bedarf einer klaren zustimmenden Handlung. Diese muss freiwillig sein, d.h. ein Vertrag darf nicht an die Verarbeitung von Daten gebunden sein, die mit der erbrachten Leistung oder dem Produkt nichts zu tun hat.
Informationsrechte und Transparenz: Die Verordnung fordert weit mehr Auskunfts- und Informationsansprüche. Nutzerinnen und Nutzer werden nun klare und präzise Auskunft darüber erhalten, wie die eigenen Daten verarbeitet werden. Nutzungsbedingungen müssen leicht zu verstehen sein. EU-weit standardisierte Symbole sollen lange und oft nur für Juristen lesbare Datenschutzerklärungen leicht verständlich und schnell erfassbar zusammenfassen.
Stärkere Nutzerrechte: Künftig sollen Nutzer leichteren Zugang zu ihren Daten haben. Jeder hat damit das Recht zu erfahren, welche Daten über ihn gesammelt werden. Zudem wird der Nutzer Anspruch auf klare und leicht verständliche Informationen darüber haben, wer seine Daten zu welchem Zweck wie und wo verarbeitet.
Datengeheimnis und Datenverpflichtung: Die Grundverordnung kennt im Gegensatz zum BDSG nicht mehr den Begriff „Datengeheimnis“ und auch nicht die bisherige Verpflichtung auf das Datengeheimnis. In der Praxis werden die Unternehmen Ihren Mitarbeitern inhaltsähnliche Verpflichtungserklärungen vorlegen.
Datenweitergabe an Drittstaaten: Firmen sollen Daten nicht direkt an Behörden in Drittstaaten weitergeben dürfen. Dies ist nur erlaubt auf der Grundlage von Rechtshilfeabkommen oder ähnlicher, auf EU-Recht basierender Regeln. Auch außerhalb der EU müssen Bürgerinnen und Bürgern, deren Daten weitergeleitet werden, gleiche Rechte zustehen, einschließlich der Klagemöglichkeit auch im Drittstaat.
Zukunftstaugliche Definitionen: Alle Informationen, die direkt oder indirekt einer Person zugeordnet werden können, müssen als personenbezogene Daten geschützt werden. Dies ist gerade in Zeiten von „Big Data“ wichtig.
Privacy by Design: Hardware, Software und Dienste müssen datensparsam konzipiert werden.
Privacy by Default: Produkte (z. B. Browser) müssen mit den datenschutzfreundlichsten Voreinstellungen angeboten werden.
Einwilligung in Datenverarbeitung erst ab 16: Nach DSGVO steigt das Mindestalter für die Abgabe einer rechtswirksamen Einwilligung in die Verarbeitung personenbezogener Daten auf 16. Kinder bis 16 Jahren benötigen die Zustimmung der Eltern.
Datenschutzbeauftragter: Den Datenschutzbeauftragten wird es jetzt EU-weit geben. Die Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten müssen veröffentlicht und der zuständigen Aufsichtsbehörde mitgeteilt werden.
Marktortprinzip: Das „Marktortprinzip“ sorgt dafür, dass die DSGVO Anwendung auf Datenverarbeiter findet, die nicht in der EU niedergelassen sind, wenn eine Datenverarbeitung dazu dient, in der EU ansässigen Personen Waren oder Dienstleistungen anzubieten.
Auftragsdatenverarbeitung: Bei der Auftragsdatenverarbeitung (ADV, Verarbeitung von Daten durch externe Unternehmen) wird vieles den Bestimmungen im BDSG entsprechen. Ändern wird sich die Verantwortlichkeit. Nach dem BDSG ist der Auftraggeber verantwortlich für die Datenverarbeitung. Zukünftig werden sowohl Auftraggeber als auch Auftragnehmer für die Datenverarbeitung gleichermaßen verantwortlich sein. Auch für eventuell verhängte Bußgelder werden beide herangezogen werden können. Der ADV-Vertrag kann nun auch elektronisch gefasst werden. Im BDSG ist die Schriftform zwingend vorgeschrieben.
Sanktionen: Entscheidende Änderungen gibt es beim Bußgeld. Anders als bislang wird die Höchstsumme für Bußgelder bei Datenschutzverstößen nicht mehr in starren Werten angegeben, vielmehr können künftig Bußgelder in Höhe von bis zu 4 Prozent der Weltjahresumsatzes eines Unternehmens oder bis zu 20 Mill. EUR verhängt werden (das jeweils höhere gilt). Großunternehmen wird das nicht gefallen, ihnen drohen bei Verstößen gegen die Verordnung Bußgelder in Millionen- oder gar Milliardenhöhe. Sanktionen werden aber verhältnismäßig sein und die Größe eines Unternehmens berücksichtigen.
Einheitliche Rechtsdurchsetzung: Ein europäischer Datenschutzausschuss, bestehend aus den nationalen Aufsichtsbehörden, soll die einheitliche Anwendung des Datenschutzrechts sicherstellen. Die Unabhängigkeit der Datenschutzbehörden bleibt gewahrt.
Fester Ansprechpartner für ganz Europa: Bürgerinnen und Bürger müssen sich in der gesamten EU nur noch an eine Datenschutzbehörde wenden. Unternehmen müssen ebenfalls nur noch mit der Datenschutzbehörde des Mitgliedstaats zusammenarbeiten, in dem sich der Hauptsitz des Unternehmens befindet.
Datenschutz als Complianceanforderung: Die DSGVO verstärkt die Notwendigkeit von Datenschutzkontrollen. Die in der DSGVO formulierten Datenschutz-Grundsätze (Datensparsamkeit, Transparenz, Zweckgebundenheit, Rechtmäßigkeit, IT-Sicherheit usw.) werden von einer Rechenschaftspflicht begleitet, bei der die für Verarbeitung von Daten Verantwortlichen die Einhaltung der Datenschutz-Grundsätze nachweisen müssen.
Öffentliches Verfahrensverzeichnis: Bisher müssen Unternehmen ein sogenanntes „Öffentliches Verfahrensverzeichnis“ führen. Dieses entfällt zukünftig. Stattdessen führt die Grundverordnung eine Dokumentationspflicht (Art. 28 DSGVO) ein, die auch für Auftragsverarbeiter gelten wird. Diese Dokumentation ist für die Aufsichtsbehörden bereitzuhalten.

Langer Weg zum Gesetz: Der Weg zur endgültigen Fassung der EU-Datenschutzgrundverordnung war lang und ein harter Kampf. Nie zuvor hat ein Gesetzgebungsverfahren der EU so lange gedauert (über 4 Jahre). Nie zuvor hat es dermaßen viele Anträge und Änderungswünsche gegeben (über 4000). Maßgeblichen Einfluss hatte aber die Snowden Affäre, ohne die das Gesetz nicht in der jetzigen Form vorliegen würde.

Empfehlung für Unternehmen
Unternehmen sollten die weitere Entwicklung in Sachen DSGVO unbedingt im Auge behalten und sich bereits möglichst frühzeitig um die Umsetzung kümmern. Bei Fragen können Sie sich gerne an mich wenden. Ich unterstütze ihr Unternehmen bei der Umstellung auf die neue EU-DSGVO inkl. Schulung und Weiterbildung von Mitarbeitern und internen Datenschutzbeauftragten.

Dr. Johannes Schröder, externer Datenschutzbeauftragter mit Zertifikat
abebo IT-Lösungen. info@abebo.de

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